Urlaubsabende in Granada

cat008277_068_02Im Februar diesen Jahres waren wir über Karneval ein paar Tage in Andalusien und besuchten die am längsten von den Mauren geprägte Stadt Granada. Ich wußte gar nicht, dass Granada außer der Alhambra noch weitere sehenswürdige Highlights zu bieten hat. Wie zum Beispiel die wunderschöne Renaissancekirche Santa María oder die königliche Festung Alcazaba. Wir wohnten im historischen Albyzín Viertel in dem kleinen, aber feinen drei Sterne Hotel Anacapri, das wir auf der Internetseite des Spanienspezialisten ibero tours fanden.

In dem zentral gelegenen Hotel bekam man ein gutes Frühstück. Das Zimmer war nett eingerichtet und ruhig. Alles was man braucht! Das Team von ibero tours hat uns auch eine Führung durch die Alhambra reserviert. Die Alhambra ist so beindruckend! Am Schönsten war es abends beim Sonntenuntergang auf dem von den Spaniern sogenannten Balcón de Clinton. Allerdings mußte man sich zunächst durch die engen Gassen, die teilweise richtig steil nach oben führen, entlang der weißgekalkten Häuschen im Albyzín Viertel, zurechtfinden. Wir fragten mehrmals nach dem Weg. Den Platz kennt jeder in Granada; er heißt offiziell Mirador de San Nicolás, ist aber berühmt geworden, als sich Bill Clinton während seiner Amtszeit von diesem wunderschönen Platz aus einen Überblick über Granada verschafft hat. Er wird seitdem von den Einheimischen nach ihm benannt. Oben angekommen wird man belohnt mit einem grandiosen Blick auf die gegenüberliegende Alhambra, hinter der die Sonne langsam verschwindet und ein orange-rotes Farbenspiel am andalusischen Himmel hinterläßt. Wir haben diesen romantischen Ort jeden Abend während unseres Aufenthaltes in Granada besucht. Man kann sich auf die Mauer setzen und den Feuerspuckern zuschauen und dabei Rotwein trinken oder auch etwas gediegener in einer Art Café-Lounge unterhalb des ummauerten Platzes den Abend genießen. Für uns war es der perfekte Ausklang des Tages.

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